Eine Klientin kam zu mir, weil sie völlig ausgelaugt war. Erfolgreich auf dem Papier – Geschäftsführerin, verheiratet, zwei Kinder. Aber innerlich? Ausgelaugt.
Jeden Tag wurde das Leben ein bisschen schwerer. Bewegung fiel ihr schwer, zum Gym musste sie sich zwingen. Selbst das Aufstehen vom Stuhl war begleitet von einem kleinen Seufzer. Im Mentoring kam etwas Spannendes ans Licht: Als Kind hörte sie ständig Sätze wie „Sei still!“ „Sitz endlich mal ruhig!“ „Rappel nicht so rum!“ Solche Sätze prägen sich tief ein – und das Unterbewusstsein merkt sich:
Bewegung = schlecht.
Laut sein = gefährlich.
Und dann versuchen wir als Erwachsene mit unseren 5 % Bewusstsein gegen 95 % Unterbewusstsein anzukämpfen. Klingt anstrengend? Ist es auch. Der Schweinehund ist also kein Gegner. Er ist ein alter, falsch programmierter Schutzmechanismus. Im Mentoring haben wir genau da angesetzt: im Unterbewusstsein. Die frühkindliche Programmierung wurde neu verknüpft.
Das Ergebnis? Bewegung macht wieder Spaß. „Nein“ sagen fühlt sich richtig an – ohne schlechtes Gewissen. Der Körper hat verstanden: Ich darf leicht sein. Und genau das ist der Moment, in dem der innere Schweinehund endlich Frieden schließt.
Kennst du das auch – dieses Gefühl, dass du gegen dich selbst arbeitest, obwohl du es doch besser weißt? Was ist dein „Schweinehund-Moment“, bei dem du merkst: Da läuft in altes Programm?

Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Was ist der innere Schweinehund?
- Reflexionsfrage




